Tokio-Fotos

Filed under: Tokio 2007 — admin am 11. April 2006 um 20:45

Hier gibt es zu unserem Tokio-Trip jetzt auch eine Bildergalerie!
Bildergalerie Tokio

07.04.2006: Tokio Rückreise

Filed under: Tokio 2007 — admin am 8. April 2006 um 21:41

Nach dem Frühstück um 08:30 Uhr beginnt unsere insgesamt 23-stündige Rückreise. Wir gehen zur nächsten U-Bahn Station Shintomisho und steigen schon eine Station später wieder aus. Wir wollen den restlichen Weg bis zur Tokio Station zu Fuß gehen und noch ein wenig das geschäftige Treiben im Stadtteil Ginza geniessen.

Wie schon bei unserer Ankunft beeindruckt uns die Tokio Station durch ihre Größe und die eilig durcheinander laufenden Menschenmassen. Wir kaufen uns ein Ticket für den Zug zum Flughafen Narita und gehen zum Bahnsteig.
Hauptstraße an der Tokio Station
(Hauptstraße an der Tokio Station)
In der Tokio Station
(In der Tokio-Station)

Nach kurzer Wartezeit und 1-stündiger Fahrt kommen wir im Flughafen an, checken ein und haben dann noch ca. 2 Stunden Zeit bis zum Abflug, die mit einem Bummel durch die Geschäfte und einem Cappucino im Cafe überbrückt wird.

Der Flug ist mit 11 1/2 Stunden leider eine Stunde länger als der Hinflug. Vorbildlich ist allerdings der Service an Board der ANA. Es gibt ein individuelles Videoprogramm auch in der Economy Class, d.h. man kann die Filme selbst starten wann man möchte. Von den ca. 10 Filmen sind einige in 4 Sprachen (japanisch, englisch, französich und deutsch) zu hören. Auch alle Durchsagen im Flugzeug werden neben japanisch und englisch auch in deutsch gemacht, sehr lobenswert.

Pünktlich um 16:30 Uhr landen wir in Frankfurt. Wir nehmen den ICE nach Dortmund um 18:09 Uhr. Leider hat dieser beim Zwischenstop in Köln technische Probleme und dadurch 20 Minuten Verspätung. Unseren 20:24 Uhr Anschlusszug in Dortmund können wir dadurch vergessen und müssen statt dessen den Zug eine Stunde später nehmen. Der Fährt aber nicht bis Osnabrück sondern nur bis Münster, von dort müssen wir dann mit einem Regionalzug weiter und kommen gegen 22:45 Uhr im Osnabrück Hbf an.

Mein persönliches Fazit: An- und Abreise waren zwar sehr anstrengend (siehe oben), aber die Mühe hat sich gelohnt. Tokio mit Adjektiven zu beschreiben fällt schwer. Es ist eine Stadt der Superlative, mit 12 Millionen Einwohnern in der Stadt und 30 Millionen im Großraum. Tokio kann man nicht gerade als schön bezeichnen, trotzdem ist ein Besuch sehr lohnenswert. Aufregend, anstrengend, interessant, voller Kontraste, faszinierend, fremdartig, hektisch aber auch mit Ecken der Ruhe und Besinnung. Das sind die Eigenschaften, die ich nach unserem Besuch mit Tokio verbinde. Im Gedächtnis bleiben wird das Lichtermeer der bunten Lichtreklamen im abendlichen Ginza (aber nicht nur dort), das hektische Treiben auf dem Tsukiji Markt und in den umliegenden Gassen (das sicher schon seit Jahrzehnten genauso stattfindet); die Tempelanlagen in Asakusa mit den basar-ähnlichen Geschäften, Ess- und Verkaufsständen auf dem Weg dorthin; die vielen blühenden Kirschbäumde in den Parks, aber auch in den kleinsten Lücken zwischen den Häusern; Speisen, die man nicht identifizieren und Speisekarten, die man nicht lesen kann; Menschen die wie Michael Jackson mit Mundschutz durch die Gegend laufen (warum auch immer); U-Bahnen und Straßen voller gleichaussehender Menschen in schwarzen Anzügen/Kostümen ……. Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen, vergessen will ich natürlich nicht das überraschend gute japanische Bier!
Alles in Allem wurden die Erwartungen, mit denen wir nach Tokio gefahren sind, bei weitem übertroffen und die Befürchtungen, die wir hatten, wurden nicht bestätigt.

Und dann waren da noch die Ständer mit den langen Plastik-Überziehern, die vor allen Geschäften, Restaurants etc. standen, die wir am Mittwoch (dem Regentag) aufgesucht haben. Was hat es damit auf sich? Ganz einfach, der Überzieher wird über den nassen Schirm gezogen und das Geschäft/Cafe/Restaurant wird nicht vom tropfenden Schirm verunreinigt. Ist das nicht eine empfehlenswerte japanische Erfindung? Nein, ist es nicht! Denn beim Verlassen des Geschäftes reißt man den Überzieher wieder vom Schirm (um beim nächsten Geschäft wieder einen neuen überzustülpen) und er landet wie Hunderttausende oder Millionen anderer seiner Artgenossen im Müll.

Nachtrag vom 11.04.2006: Von einem Mitarbeiter der ANA (dem Sponsor unserer Reise, vielen Dank nochmal dafür an dieser Stelle), der unseren Reisebericht gelesen hat, haben wir auch eine Erklärung dafür erhalten, warum manche Leute in Tokio wie oben erwähnt mit Mundschutz herumlaufen:

Der Grund für den Mundschutz ist der, dass die Menschen, die so etwas auftragen, erkältet sind und somit andere Mitmenschen nicht anstecken möchten. Dies ist auch eine Fazette an so einem interessanten Land, dass die Menschen viel mehr Rücksicht aufeinander nehmen als in westlichen Kulturen, sie haben bestimmt niemanden in den U-Bahnen angetroffen, der übers Handy ein Telefonat geführt hat oder dass jemand dort laut spricht, etwas trinkt oder isst.

Eine Aussage, die wir nach unseren 3 Tagen in Tokio absolut bestätigen können.

06.04.2006: 3. Tag Tokio

Filed under: Tokio 2007 — admin am 7. April 2006 um 23:56

Der erste bange Blick aus dem Fenster heute morgen läßt Freude aufkommen. Kein Regen mehr, keine Wolken mehr, nur Sonne und blauer Himmel.

Unser erstes Ziel heute ist der Tsukiji-Markt, zu Fuß nur ein paar Minuten vom Hotel entfernt. Unterwegs kommen wir aber erst noch am Tsukiji-Honganji-Tempel vorbei, einem relativ großen Tempel den wir uns auch von innen kurz anschauen. Kurz danach sind wir schon am Tsukiji-Markt. Das ist der zentrale Markt von Tokio, auf dem vor allem Fisch, das Grundnahrungsmittel der Japaner, aber auch Obst, Gemüse, Gewürze und viele andere Waren, die wir z. T. nicht identifizieren können, umgeschlagen werden. Neben den Verkaufsständen gibt es eine Menge kleiner Restaurants oder Eßstände, in dem der Fisch frisch zubereitet angeboten wird. Verkauft wird zum einen in großen Hallen, zum anderen aber auch in ganz schmalen Gassen zwischen den Häusern. Das gibt dem ganzen fast die Atmosphäre eines arabischen Basars, nur geht es hier nicht ganz so laut zu. Der Japaner an sich ist ja unaufdringlicher und zurückhaltender. Der Besuch ist auf jeden Fall sehr faszienierend und ein starker Kontrast zu Wolkenkratzern und High-Tech-Tokio.Markt in Tsukiji
(Markt in Tsukiji)

Südlich des Tsukiji-Marktes schließt sich der Hamarikyu-Garten an, eine schön angelegte Parkanlage mit viel Wasser direkt an der Tokio-Bucht. Hier sind nur wenige Menschen unterwegs und nach dem hektischen Markttreiben ist das hier Ruhe und Erholung pur. Von dort fahren wir mit dem Waterbus, einem kleinen Ausflugsboot, durch die Tokio-Bucht zum Stadtteil Asakusa. Die Fahrt dauert fast eine Stunde und es ist seeeeehr warm. Das Schiff ist rundum verglast, die Aprilsonne schein voll rein und es gibt kein Fenster zum aufmachen. Ich weiß gar nicht, wie die das im Sommer aushalten, wenn über 30º C und hohe Luftfeuchtigkeit sind.  Trotzdem ist diese Fahrt natürlich eine schöne Alternative zur U-Bahn.Hamarikyu-Garten
(Hamarikyu-Garten)

Hauptanziehungspunkt in Asakusa ist Tokios ältester Tempel, der Sensoji-Tempel. Zur Tempelanlage gehören noch weitere, kleinere Gebäude und zwei große Tore. In den z. T. überdachten Gassen um die Tempelanlage herum ist richtig viel los, es gibt kleine Läden und Verkaufsstände mit touristischem Kitsch sowie einen Eßstand neben dem anderen. Was dort zubereitet wird können wir meist nicht erkennen, zumal alles nur in japanischer Schrift ausgezeichnet ist. An einem Stand, an dem frische Kekse gebacken werden, trauen wir uns dann aber doch und kaufen eine Tüte Kekse. Die sind geschmacklich aber auch keine Offenbarung. Alles in allem ist für mich Asakusa der bisher schönste Stadtteil, hier fühlt man sich zurückversetzt in das alte, traditionelle Japan.Sensoji-Tempel in Asakusa
(Sensoji-Tempel in Asakusa)

Mit der U-Bahn fahren wir weiter zum Stadtteil Ueno und gehen dort in den Ueno-Park. Aufgrund der vielen Kirschbäude ist die Kirschblüte in diesem Park besonders schön. Das ist wohl der Grund, warum hier wieder Menschenmassen unterwegs sind. An vielen Stelle sitzen die Leute auf den Rasenflächen und machen ein Picknick. Auch in diesem Park gibt es einen kleinen Tempel, den wir uns anschauen, und auch hier gibt es eine Menge Eßstände. An einem werden Fleischspieße angeboten, die ganz gut aussehen. Wir können zwar nicht genau definieren, was da auf den Grill kommt, aber wir trauen uns und bestellen jeder einen. Das war ein Fehler wie sich gleich beim ersten Bissen herausstellt. Das Fleisch ist sehr fettig und total zäh, der größte Teil landet im Müll.Kirschblüte im Ueno-Park
(Japaner zelebrieren ihre irschblüte im Ueno-Park)

Wir verlassen den Park und gehen durch den Stadtteil Ueno nach Norden. Dort kommen wir, mal wieder, an einem Tempel vorbei, der aber eher unspektakulär ist. Unweit des Tempels beginnt ein sehr großer Friedhof, die Gräber sind anders als bei uns komplett aus Stein oder Marmor und die meisten zusätzlich mit einem Strauß frischer Blumen und länglichen Gebetstafeln aus Holz geschmückt. Hinter dem Friedhof kommen wir dann auch gleich zur Bahnstation, diesmal keine U-Bahn sondern die JR-Linie, die uns auch vom Flughafen nach Tokio gebracht hat. Das bedeutet das unser Tagesticket hier nicht gilt und wir extra bezahlen müssen.

Unser letztes Ziel für heute ist der östliche Garten am Kaiserpalast. Der östliche Teil ist der einzige Bereich, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Hier ist nicht ganz so viel los wie im Ueno-Park, vermutlich weil hier weniger Kirschbäume stehen. Trotzdem ist auch dieser Park sehr schön angelegt, es gibt auch noch alte Festungsmauern und einen alten Turm. Von dem hat man eine schöne Aussicht über den ganzen Park und die Innenstadt von Tokio.Östlicher Park des Kaiserpalastes
(Östlicher Park des Kaiserpalastes)

Ulrikes Knie und mein Rücken geben uns zu verstehen, das damit unser heutiges Besichtigungsprogramm beendet ist, mehr geht nicht! Wir fahren also mit der U-Bahn zurück zum Hotel. Auf dem Weg zwischen U-Bahn-Station und Hotel haben wir heute morgen schon ein Denny’s entdeckt. Das ist eine amerikanische Restaurantkette, gut und günstig. Nach dem mißglückten Experiment mit dem Fleischspieß heute Mittag ist unser Mut für weitere Essens-Experimente auf den Nullpunkt gesunken. Also greifen wir auf bewährtes zurück. Die Karte im Denny’s hat allerdings mit der amerikanischen wenig gemeinsam. Das meiste ist in japanisch, nur bei einigen Gerichten steht auch eine englische Erläuterung kleingedruckt dabei. Und die Gerichte sind auch nicht die gleichen wir in Amerika, sondern etwas ans japanische angepaßt. Englisch scheint hier auch keiner zu sprechen, die Verständigung mit der Bedienung läuft mehr in Zeichensprache ab. Egal, das Essen schmeckt trotzdem ganz gut und das ist ja die Hauptsache. Unseren letzten Abend lassen wir dann bei ein paar Bier (das japanische schmeckt übrigens nicht schlecht) im im Hotelzimmer ausklingen.

05.04.2006: 2. Tag Tokio

Filed under: Tokio 2007 — admin am 5. April 2006 um 22:56

Das Frühstück im Hotel gibt es in 2 Varianten, eine japanische und eine amerikanische. Der Kellner zeigt ein Bild von beiden Varianten und man zeigt auf die, die man haben möchte. So einfach kann die Auswahl einer Speise im Restaurant sein. Da uns nicht so nach Fisch und Reis zum Frühstück ist, entscheiden wir uns beide für die amerikanische Variante (was auch nicht wirklich eine Überraschung ist). Es gibt Toast, Spiegelei und 2 kleine Würstchen, die sogar ganz gut schmecken.

Nach dem Frühstück gehen wir zur nächstgelegenen U-Bahn Station Shintomishu, kaufen eine Tageskarte und steigen in die falsche U-Bahn ein. Das merken wir natürlich erst nach ein paar Stationen. Aber egal, wir planen den Tagesablauf um und fahren bis zur Shinjuku-Station. Tokio’s größter Bahnhof wird von 2 bis 3 Millionen!! Menschen täglich frequentiert und ist schon für sich ein Erlebenis. Wir nehmen den Ausgang, der zum Skyscraper District führt und gehen zum Verwaltungsgebäude der Stadt Tokio. Von den Wolkenkratzern in Shinjuku sind die 202 m hohen Zwillingstürme der Stadtverwaltung die mit Abstand sehenswertesten. Wir fahren mit dem Fahrstuhl zur Aussichtsplattform im 45. Stock und würden von hier auch die Aussicht über ganz Tokio geniessen, wenn das Wetter mitspielen würde. Aber seit dem frühen morgen regnet es in Strömen, die Aussicht ist daher bescheiden.

Danach machen wir uns auf die Suche nach den großen Kamera-Geschäften, die es in Shinjuku geben soll. Unterwegs erstehen wir aber erst mal zwei billige Regenschirme, weil ohne geht hier gar nichts mehr. Nach etwas Sucherei finden wir dann auch eines der großen Digi-Cam Stores und schauen uns um, was der japanische Markt so an digitalen Cameras zu bieten hat, bei dem Regenwetter das Beste, was man machen kann. Nach intensiver Marktforschung heißt es dann aber doch wieder raus in den Regen. Aber nur bis zum nächsten Starbucks Coffee, da können unsere Jacken und Hosen wieder etwas trocknen und wir uns mit einem heißen Kaffee aufwärmen. Vom Cafe aus sehen wir ein großen Kaufhaus (Time Square) und beschließen, dass das unser nächstes Ziel sein wird. Dort gibt es zur Abwechselung mal keine High-Tech Waren, sondern Damen und Herrenbekleidung auf insgesamt sieben Etagen. Die Preis sind allerdings jenseits von Gut und Böse. Eine Levis-Jeans kostet hier umgerechent über 90,- EUR (die kaufe ich im nächsten USA-Urlaub für 1/3). Und das ist noch die günstigste Marke, bei Boss, Gucci oder Armani haben wir erst gar nicht geschaut.

Unser nächstes Ziel ist der Meiji-Schrein. Um dort hinzukommen gehen wir zurück zur Shinjuku-Station, von dort soll uns die Yamanote-Linie zum Ziel bringen. Wir stellen allerdings erst mal fest, das unser Tagesticket für diese Linie nicht gilt. Dies ist eine JR Linie (JR hat uns schon vom Flughafen Narita nach Tokio gebracht) und keine U-Bahn Linie. Also müssen wir noch mal ein Extra-Ticket kaufen, Tokio macht es einem wirklich nicht einfach!

Der Meji-Schrein ist sehenswert und liegt in einem sehr schönen Park mit dichtem Wald. Bei gutem Wetter ist es hier sicher herrlich, wir sind nur froh, dass ein Teil der Tempelanlage überdacht ist und wir wenigstens das ein oder andere Mal den Regeschirm einklappen können. Es regnet immer noch in Strömen, wir haben Hunger und es gibt hier ein Restaurant. Keine Frage das wir dort reingehen. Ulrike bestellt eine Spaghetti Bolognese und ich traue mich heute mal an japanisches Essen ‘ran. Gegrillte Makrele, Reis, Suppe, Aubergine und anderes undefinierbares Zeug (alles mit Stäbchen zu Essen, außer die Suppe, die wird geschlürft) sind eine echte Herausforderung für mich. Schmeckt bis auf die Suppe auch ganz gut, ist aber für mich als Stäbchen-Unerfahrener nicht ganz einfach.
Meiji-Schrein
Meiji-Schrein


Unser nächstes Ziel ist Roppongi. Der Stadtteil scheint etwas neuer zu sein, die Hochhäuser hier sehen jedenfalls relativ neu und architektonisch auch wesentlich ansprechender als in Shinjuku aus. Wir schlendern ein wenig durch die Straßen und gönnen uns ein Bier im Hard Rock Cafe. Danach gehen wir zu Fuß zum Tokio Tower, dem Fernsehturm von Tokio. Auf eine Fahrt zur Aussichtsplattform verzichten wir aufgrund des Wetters und der heute morgen schon gemachten Erfahrungen allerdings. Statt dessen gehen wir am Turm vorbei zum Zojoji Tempel, auch wieder eine beeindruckende Tempelanlage und in einem der Tempel halten Mönche sogar gerade eine Andacht ab.
Zojoji-Schrein
Zojoji-Schrein


Es ist jetzt später Nachmittag und wir machen uns so langsam wieder auf Richtung “Heimat” nach Ginza. Bevor es ins Hotel geht wollen wir uns noch anschauen, was Sony in Tokio zu bieten hat. Im Sony-Building gibt es alles zu sehen, was z. Zt. Stand der Technik ist. Video- und Digital-Cameras, MP3-Player, Notebooks, Flachbildschirme usw. Alles wird, flankiert von hübschen jungen Damen, ansprechend präsentiert und kann auch angefaßt und ausprobiert werden (die hübschen jungen Damen natürlich nicht!!!).

Sony hat uns den Rest gegeben. Ulrike tun die Füße und Knie weh, mir der Rücken. Für heute ist’s gut gewesen, so ist das halt. wenn man alt wird :-)

04.04.2006: Anreise + 1. Tag Tokio

Filed under: Tokio 2007 — admin am 5. April 2006 um 14:25

Nach einer langen und wie erwartet anstrengenden Anreise landen wir um 14:45 auf dem Flughafen Tokio in Narita. Im Vergleich zu Frankfurt ist der sogar noch relativ beschaulich. In der Halle, wo Passkontrolle und Einreiseformalitäten stattfinden, erwartet uns allerdings schon eine ziemlich lange Schlange, so dass sich die Einreiseprozedur entsprechend in die Länge zieht. Unseren Koffer finden wir relativ schnell und folgen dann dem Wegweiser zum Zug. Der JR Narita Express bringt uns vom Flughafen direkt, ohne Zwischenstopp, in einer Stunde zur Tokio Station. Dort werden wir das erste mal mit Tokio’s Menschenmassen konfrontiert (die ich mit meinen 1,95 m zum Glück ganz gut überblicken kann), zumal mittlerweile auch schon die Rush-Hour eingesetzt hat. Die Suche nach dem richtigen Ausgang aus diesem Riesen Bahnhof-Shopping-Komplex (es ist noch nicht mal Tokio’s Größter) ist dann auch der schwierigste Teil unserer insgesamt 22-stündigen Anreise. Nach einem Blick in die Tokio-Karte entscheiden wir uns für den Yaesu-Exit South und gehen von dort zu Fuß zum Hotel (wir haben ja schließlich lange genug gesessen). Die Orientierung auf Tokios Straßen ist nicht ganz einfach, da die Straßennamen, wenn überhaupt, oft nur in japanischer Schrift angegeben sind. Lateinische Schrift findet man nur an den Hauptkreuzungen. Dank Ulle’s Orientierungs-Sinn kommen wir nach etwas über einer halben Stunden am Hotel an, ohne uns verlaufen zu haben. Das ist schon eine Leistung.

Der Mitarbeiter am Empfang des Ginza Capitol Hotel ist eine ziemliche Schnarchnase. Englisch scheint nicht seine Stärke zu sein, unseren relativ einfachen Wunsch nach einem Non-Smoking-Room versteht er erst nach mehrmaliger Wiederholung, und für das Frühstück sollen wir extra bezahlen, obwohl das in unserem Voucher enthalten ist. Schließlich klären wir auch dieses Missverständnis und fahren mit dem Fahrstuhl in den 10. Stock zu unserem Zimmer. Das ist das mit Abstand kleinste Hotelzimmer, in dem wir je übernachtet haben und die Einrichtung ist auch schon sehr betagt. Aber egal, wir sind ja nur zum schlafen hier und die Lage ist sehr gut.

Nachdem wir uns etwas frisch gemacht haben machen wir noch einen Bummel durch das abendliche Ginza, dem (ziemlich teuren) Shopping-Mekka von Tokio. Die Straßen mit ihren grell-bunten Neonreklamen, den vielen Kaufhäusern, Geschäften und Restaurants sind ein Muss für jeden Tokio-Touristen. Hier tobt auch abends immer noch das Leben. Eine der guten Seiten von Tokio ist, das man im Gegensatz zu anderen Metropolen auch nach Einbruch der Dunkelheit noch gefahrlos durch die Stadt gehen kann. Kriminalität ist hier fast kein Thema.

Mittlerweile meldet sich bei uns der Hunger. Eigentlich kein Problem, ist doch fast in jedem 2. Haus in Ginza anscheinend ein Restaurant untergebracht. Allerdings können wir uns nicht richtig entscheiden. Mal steht die Speisekarte nur in japanischer Schrift draußen, mal sind uns die Preise zu gesalzen und mal sind gar keine Preise angegeben (was bedeutet das die Preise zu gesalzen sind). Es gibt aber auch viele Lokale mit Speisekarte in englicher Sprache oder sogar Fotos von den Gerichten. Wir landen schließlich bei einem relativ günstigen Italiener (an die japanische Küche muss sich Ulrike erst langsam herantasten) und essen beide ein Nudelgericht. Das Bier ist mit umgerechnet 5,25 EUR für 0,3 Liter allerdings sehr teuer.
Ginza bei Nacht
Ginza bei Nacht

Gegen 21:00 Uhr kommen wir dann ziemlich kaputt und ziemlich beeindruckt von diesem ersten Bummel durch Tokio zum Hotel zurück.

Tokio-Reise

Filed under: Tokio 2007 — admin am 20. August 2005 um 18:51

Nach langem Hin und Her ist es uns endlich gelungen, einen Termin für unsere Tokio-Reise zu finden, an dem auch noch Flüge verfügbar sind. Glücklicherweise haben wir vom Sponsor der Reise, der Fluggesellschaft ANA, eine Verlängerung bis zum Frühjahr 2006 bekommen. So können wir jetzt vom 03.04.2006 bis zum 07.04.2006, also zur Zeit der Kirschblüte, Japans Metropole erkunden.

Tokio

Filed under: Tokio 2007 — admin am 18. June 2005 um 21:00

Meine Frau hat heute auf der Veranstaltung eines Reisebüros auf dem Flughafen Münster-Osnabrück bei einer Verlosung doch tatsächlich den 1. Preis gewonnen. Und was gab’s als ersten Preis? Eine 4-tägige Reise nach Tokio, d.h. Hin- und Rückflug mit ANA und 3 Übernachtungen im Hotel Ginza Capital. So war es für uns ein ziemlich aufregender Nachmittag.

Nun ist Asien ja nicht gerade unser bevorzugtes Reiseziel, aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Und die Gelegenheit, so günstig nach Tokio zu kommen, wird sich uns sicher nicht noch einmal bieten. Jetzt müssen wir erst mal sehen, wann wir das zeitlich hinbekommen (der Gutschein muss dieses Jahr noch eingelöst werden) und uns einen Tokio-Reiseführer besorgen.